Der Künstler Romero Britto zählt zu den bedeutendsten Pop-Art-Künstlern der Gegenwart. Die Werke des in Miami lebenden Brasilianers finden sich im Museum of Modern Art sowie in zahlreichen herausragenden Ausstellungen und Sammlungen weltweit. Im Jahr 1989 entwarf Romero Britto für die bekannte Kampagne von Absolut Vodka, genauso wie vor ihm die US-amerikanischen Pop-Art-Stars Andy Warhol und Keith Haring, das Logo für die Marke. Es folgten weitere Kooperationen mit internationalen Unternehmen. Romero Britto unterstützt eine Vielzahl von gemeinnützigen Organisationen und sieht seine Rolle als Künstler darin, für positiven Wandel einzutreten. Im Jahr 2005 wurde der Künstler zum Kunstbotschafter Floridas ernannt. Britto ist ebenso FIFA-Botschafter für die Fußballwelt-meisterschaft 2014 in Brasilien. Seine Bilder prägten die öffentliche Wahrnehmung von Mega-Events wie der Londoner Tutanchamun-Ausstellung 2008 sowie des amerikanischen Super-Bowl-Finales von 2007. Der Künstler lebt und arbeitet in Miami, Florida. In New York wurde Britto kürzlich in den Rang der Top Ten der lebenden Pop-Art-Künstler erhoben.
Der Künstler verbindet eine dynamisch stilisierte Ausdrucksweise mit Elementen der Kunst des Kubismus eines Picasso und schafft damit eine eigene lebendige Neo-Pop-Art. In den stark farbigen Flächenkompositionen erkennt man grafisch miteingebunden auch seine Signatur. Die lebhaften Werke bringen universelle Themen wie Glück, Optimismus, Liebe und Herzlichkeit zum Ausdruck. Als Botschafter von Lebensmut und Hoffnung möchte Britto mit seiner Kunst alle Menschen erreichen. Seine eingängigen, emotional direkt ansprechenden Porträts von fröhlichen Menschen, Kindern und Tieren transportieren als visuelle Sprache Lebensfreude und Trost. Zum umfangreichen Schaffen des Künstlers zählen neben Acryl-bildern auf Leinwand auch Grafiken und verschiedene Skulpturen, von kleinen „Happy Bear“ und „Joy Bear“-Plastiken bis hin zu den großformatigen „Monumentals“, die beispielsweise am Flughafen John F. Kennedy in New York zu sehen sind und unter anderem 2007 im Hyde Park in London ausgestellt wurden.

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